Rund 1.000 Kinder werden jedes Jahr in Deutschland zu Vollwaisen.

Liegt keine Sorgerechtsverfügung vor, entscheidet das Familiengericht über das Sorgerecht.

Ein Vormund muss das Kind nicht bei sich aufnehmen - er kann es auch im Heim unterbringen.

Taufpaten werden nicht automatisch als Vormund eingesetzt.

Wozu benötige ich eine Sorgerechtsverfügung?

Mit der Sorgerechtsverfügung legen Sie fest, wer sich im Falle Ihres Todes um Ihre minderjährigen Kinder kümmert – sofern niemand anderem die elterliche Sorge zusteht.
Sie können in der Sorgerechtsverfügung auch ausschließen, dass bestimmte Personen zum Vormund Ihrer Kinder benannt werden.

Was muss eine Sorgerechtsverfügung leisten?

Die Sorgerechtsverfügung muss handschriftlich verfasst sein.

Eine Sorgerechtsverfügung ist nur dann rechtswirksam, wenn Sie von Ihnen handschriftlich verfasst wurde. prevago liefert Ihnen den auf Sie zugeschnitten Vordruck, den Sie dann lediglich abschreiben müssen.

Die Sorgerechtsverfügung muss registriert sein.

Entscheidend ist, dass eine Registrierung Ihrer Sorgerechts-verfügung samt Vorsorgevollmacht bei der Bundesnotarkammer vorgenommen wird - nur so ist sichergestellt, dass der von Ihnen benannte Vormund unverzüglich eingesetzt wird.

Sie müssen mindestens eine Vertrauensperson benannt haben.

In der Sorgerechtsverfügung benennen Sie selbst eine Vertrauensperson, die das Familiengericht im Falle Ihres Ablebens zum Vormund Ihrer minderjährigen Kinder bestellen soll.

Was kann passieren, wenn ich keine Sorgerechtsverfügung habe?

Wird ein Taufpate nicht automatisch Vormund eines verwaisten Kindes?

Warum muss eine Sorgerechtsverfügung handschriftlich verfasst sein?

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Frage 2 von 2:

Mir steht die elterliche Sorge gemeinsam mit einem anderen Elternteil zu.